Wenn sich der Himmel öffnet, dann erscheint Jesus Christus …

Die Erscheinung von Jesus Christus lässt alles andere verblassen. Sie zeigt uns, dass es nur ein Machtzentrum gibt im Himmel und auf Erden (Monismus). Jesus sagt es so am Ende des Matthäus-Evangeliums: „Mir ist gegeben ALLE Macht im Himmel und auf Erden!“ Das vermittelt uns, dass Satan (das Böse) kein eigenständiges Machtzentrum hat. Wer Satan gross macht, Angst verbreitet, der kommt tatsächlich in Teufels Küche. Darum ruft uns Gott durch die Bibel an jedem Tag fürsorglich, einfühlsam und kräftig zu: „Fürchte dich nicht!“ Und Jesus lehrt uns im ‚Unser Vater‘ beten: „Erlöse uns von dem Bösen!“ Von dem Bösen in mir.

Schauen wir, was Paulus schreibt, wenn sich der Himmel öffnet, welche Erscheinung er hat und welche Erkenntnis er dadurch von Jesus Christus und allem andern gewinnt: „Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm wurde alles geschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, ob Throne oder Herrschaften, ob Mächte oder Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. Und er ist vor allem und alles hat in ihm seinen Bestand. Er ist das Haupt des Leibes, der Kirche. ER ist der Ursprung, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es gefiel Gott, seine ganze Fülle in ihm wohnen zu lassen und durch ihn das All zu versöhnen auf ihn hin, indem er Frieden schuf durch ihn, durch das Blut seines Kreuzes, für alle Wesen, ob auf Erden oder im Himmel.“ Kolosser 1,15-20

Alles ist durch ihn, in ihm und auf ihn zu – alles! Es gibt kein um Christus herum. Er ist die Mitte von allem! Das gibt einen neuen Blick auf ihn und alles um ihn herum! Es ist der Blick von der Grösse Gottes, der unbedingten Liebe, die vor niemandem Halt macht. Nicht einmal vor den Feinden und den Bösen! Wer könnte der Böse sein? Wer könnte dein Feind sein? Wer trachtet nach deinem Leben? Wer meint es nicht gut mit dir? Wer macht dir Angst?

Wer immer dein grösster Feind ist, vor wem du dich auch am meisten fürchtest – Jesus Christus bringt etwas ganz Neues in diese Welt, wenn er spricht: „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde und betet für sie, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ Matthäus 5,44-45

Jesus diskriminiert nicht einmal die Feinde und die Bösen! Er grenzt sie nicht aus, sondern nimmt sie mit hinein! Ihnen gehören die Sonne und der Regen genauso. Jesus hat diese Liebe bis zuletzt konsequent gelebt – bis zum bitteren Ende am Kreuz, wo er aus tiefstem Herzensschmerz zu seinem Vater im Himmel betet: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Lukas 23,34 Er ist auch in innerster und äusserster Bedrängnis den Menschen ganz nah, die nicht glauben. Sogar im Angesicht seiner grössten Feinde ist Jesus seiner (Feindes-)Liebe treu geblieben! Sie sprengt den menschlichen Rahmen, weil sie den Menschen unaufhörlich liebt – über den Tod hinaus!

Deshalb schreibt Paulus an einer anderen Stelle: „Gott hat Jesus Christus auch über alles erhöht und ihm den Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit im Namen Jesu, sich beuge jedes Knie (vor Betroffenheit über diese unfassbare Liebe), all derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und jede Zunge bekenne (freudig und aus tiefstem Herzen), dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters. Philipper 2,6-11.

Wenn du einmal vor Gott stehst, dann erscheint Jesus Christus …