Heimkehr (2)

Wir befinden uns in einem Ausschnitt des Buches ‚Erlöstes Dasein‘ von Ladislaus Boros – am Ende unseres irdischen Lebens, am Anfang eines neuen Zustandes: „Ich stehe jetzt Aug in Aug mit dem auferstandenen Herrn. Alles um mich herum und in mir ist nun gänzlich durchsichtig auf ihn geworden ist. Auf diesen Moment habe ich insgeheim während meines ganzen Lebens gewartet. Ich spreche nun das einzige Wort aus, das meiner Liebe noch möglich ist und das mein ganzes Leben, die Träume der Menschheit und die Sehnsucht des Universums zusammenfasst: Du.

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Wie im Himmel so auf Erden

Die Erde ist randvoll mit Himmel (sagte eine Dichterin im 19. Jahrhundert).

Der Himmel ist ein Bild von Gottes Gegenwart. Da ist es tröstlich, dass über uns der Himmel ist. Die Wolken sind ,darunter‘. Wenn sie in dichten und dunklen Formationen daherkommen, machen sie es uns nicht leicht den Himmel zu sehen. Sie können den Blick auf den Himmel trüben, aber nie den Himmel wegnehmen. Doch am Ende müssen alle Wolken wegziehen und dem Himmelblau Platz machen, damit das Reich Gottes durch nichts mehr aufgehalten und gestört werden kann.

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Umdrehen

Wer kehrt gerne um? Es kommt ganz darauf an, aus welchem Grund. Es fällt mir schwer umzukehren, wenn ich etwas vergessen habe und dadurch in Zeitnot gerate. Es fällt mir leicht auf der Strasse umzukehren, wenn ich einen falschen Weg eingeschlagen habe und mir jemand den richtigen weist.

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