„Unsere Wunden sind unsere Herrlichkeit.“ Dieser paradox klingende Satz stammt von Juliana von Norwich. Sie lebte im 14. Jahrhundert, schwer krank, in einer Zeit von Seuchen und Katastrophen.
„Unsere Wunden“ weiterlesenGott ist die Liebe
Wer ist Gott? Wie ist Gott? Da könnte man nun stundenlang philosophieren und theologisieren. Die kürzeste Antwort findet sich im ersten Johannes-Brief (1. Joh 4,7): „Gott ist die Liebe.“ Umgekehrt: Die Liebe ist Gott. Gott identifiziert sich ganz und zu hundert Prozent mit der Liebe. Es heisst nicht, Gott ist auch die Liebe. Es heisst auch nicht, Gott ist die Liebe und … oder Gott ist die Liebe, aber … . Kein Aber, kein Und. Gott ist die Liebe.
„Gott ist die Liebe“ weiterlesenHeimkehr (2)
Wir befinden uns in einem Ausschnitt des Buches ‚Erlöstes Dasein‘ von Ladislaus Boros – am Ende unseres irdischen Lebens, am Anfang eines neuen Zustandes: „Ich stehe jetzt Aug in Aug mit dem auferstandenen Herrn. Alles um mich herum und in mir ist nun gänzlich durchsichtig auf ihn geworden ist. Auf diesen Moment habe ich insgeheim während meines ganzen Lebens gewartet. Ich spreche nun das einzige Wort aus, das meiner Liebe noch möglich ist und das mein ganzes Leben, die Träume der Menschheit und die Sehnsucht des Universums zusammenfasst: Du.
„Heimkehr (2)“ weiterlesenHeimkehr (1)
In seinem Buch ‚Erlöstes Dasein‘ versucht Ladislaus Boros die Heimkehr in den Himmel in Bilder zu fassen. Es sind ‚nur‘ Bilder, doch sie geben eine Ahnung von dem, was jenseits von uns gegenwärtig und eine Spur schon im Diesseits gelegt ist.
„Heimkehr (1)“ weiterlesenGericht und Gnade
Der rechtfertigende Gott ist ein gnädiger Gott. Er ist mit seiner Gnade im Recht. Er ist es in der Person Jesu Christi, in der sich Gottes Gnade ihr Recht verschafft hat.
„Gericht und Gnade“ weiterlesenHimmel und Hölle
Jesus Christus ist uns im Leben, im Leiden und Sterben, im Tod und in der Auferstehung vorausgegangen, damit jeder Mensch ihm begegnen kann. Spätestens im Tod hat Gott den Menschen ganz eingeholt. Es kommt zu einer Begegnung mit Jesus Christus von Auge zu Auge.
„Himmel und Hölle“ weiterlesenAngst und Frieden
Wenn Jesus sagt: „In der Welt habt ihr Angst“, dann sagt er das als einer, der wie du in diese Welt gekommen ist und genau diese Angst in der Welt zutiefst erlebt hat.
„Angst und Frieden“ weiterlesenSorgen und Vertrauen
Die gastfreundliche Martha hat Jesus aufgenommen und sich eifrig um die Bedienung gekümmert. Ihre Schwester Maria hat sich zu Jesus gesetzt und seinen Worten gelauscht. Stellt euch diese Hausszene mal vor: Martha rotiert und Maria sitzt seelenruhig am Boden.
„Sorgen und Vertrauen“ weiterlesenWie im Himmel so auf Erden
Die Erde ist randvoll mit Himmel (sagte eine Dichterin im 19. Jahrhundert).
Der Himmel ist ein Bild von Gottes Gegenwart. Da ist es tröstlich, dass über uns der Himmel ist. Die Wolken sind ,darunter‘. Wenn sie in dichten und dunklen Formationen daherkommen, machen sie es uns nicht leicht den Himmel zu sehen. Sie können den Blick auf den Himmel trüben, aber nie den Himmel wegnehmen. Doch am Ende müssen alle Wolken wegziehen und dem Himmelblau Platz machen, damit das Reich Gottes durch nichts mehr aufgehalten und gestört werden kann.
„Wie im Himmel so auf Erden“ weiterlesenÜber den Horizont hinaus
Im Afrikanischen wird das Wort ‚glauben‘ mit den Worten ‚über den Horizont blicken‘ umschrieben. Das Ende des Horizontes ist dort, wo man meint, dass es nicht mehr weitergeht. ‚Über den Horizont hinaus‘ bedeutet: Es geht weiter!
„Über den Horizont hinaus“ weiterlesen